Förderungen in der Corona-Krise Bund / Sachsen / Dresden

Finanzhilfen Corona-Krise im Überblick.

A. Förderungen Bund Corona-Krise

I. Zuschüsse Corona-Krise

1. Nur für Kleinstunternehmen, Soloselbständige und Freiberufler. Kleinstunternehmer nach EU- Vorschriften sind Unternehmen bis 10 Beschäftigten und bis 2 Mio. Jahresumsatz oder Bilanzsumme.

2. Antragsteller muss durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten

sein.

 

3. Die Zuschüsse sind nicht rückzahlbar und werden versteuert.

 

4. 9.000,00 EUR für 3 Monate bei Antragstellern bis 5 Beschäftigte.

 

5. 15.000,00 EUR für 3 Monate bei Antragstellern bis 10 Beschäftigte.

 

6. Anträge und Auszahlung werden über die Länder abgewickelt, in Sachsen über die SAB.



II. KfW-Kredit

1. Mindestalter des Unternehmens: 3 Jahre.

 

2. Kreditzweck: Betriebsmittel (laufende Betriebskosten) und Investitionen (Anlagen,     Maschinen, Software usw.).

 

3. Antragstellung: bei Hausbank / Sparkasse.

 

4. Kapitaldienstfähigkeit des Antragstellers wird geprüft:

  • keine Liquiditätsprobleme in 2019
  • kein Rückgang an Umsatz / Ertrag in 2019 von mehr als 10 %
  • keine wesentliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage bis zur Corona-Krise
  • Bank prüft in eigener Zuständigkeit

 

5. Bei Ablehnung: keine Rechtsmittel

 

6. Zinsen: 1 % - 1,46 % bei kleinen und mittleren Unternehmen. Bei Höchstrisiko bis 2,12 %.

 

7. Risiko KfW: bis 90 %.

 

8. Kreditbetrag (Grenzen):

  • 25 % vom Jahresumsatz 2019
  • oder das Doppelte der Lohnkosten 2019
  • oder den Finanzbedarf der nächsten 18 Monate (bei kleinen oder mittleren Unternehmen) bzw. 12 Monate (bei großen Unternehmen).

 

9. Mindestangaben:

  • Jahresabschluss 2018
  • BWA 2019
  • Lohnkosten 2019
  • Liquiditätsbedarf für 12 Monate bzw. 18 Monate
  • Selbstauskunft.

 



B. Finanzhilfen Corona-Krise Freistaat Sachsen.

Soforthilfe-Darlehen der SAB

 

1. Antragsteller: Einzelunternehmen, Kleinstunternehmen und Freiberufler.

 

2. Voraussetzungen:

  • Voraussetzung: maximal 1 Mio EUR Umsatz / Bilanzsumme per 31.12.2019.
  •  Voraussetzung: Unternehmen muss zum 31.12.2019 wirtschaftlich gesund gewesen sein.
  •  Voraussetzung: unverschuldeter Umsatzrückgang infolge Corona-Krise.
  • Voraussetzung: Prognose für das laufende Geschäftsjahr mindestens 20 % Umsatzrückgang.

2. Zinsen: keine.

 

3. Verwendung: Sicherung der Liquidität (weiterlaufende Betriebsausgaben).

 

4. Laufzeit Rückzahlung: bis zu 3 Jahren tilgungsfrei. Dann Laufzeit 10 Jahre.

 

5. Auszahlung: 100 % keine Bearbeitungsgebühr.

 

6. Tilgung: Raten pro Quartal.

 

7. Nachrangdarlehen: Kredit steht im Nachrang gegenüber anderen Verbindlichkeiten. Kann also als wirtschaftliches Eigenkapital gewertet werden. Ist vorteilhaft für externe Liquiditätsbeschaffung (Bankkredite).

 



Zuschuss (nicht rückzahlbar).

1. Höhe: Pauschal 1.000 €.

 

2. Antragssteller: Kleinstunternehmen, Selbstständige, Freiberufler und juristische Personen.

  • Kleinstunternehmen im Sinne der EU-Vorschriften: weniger als 10 Vollzeitmirarbeiter und max. 2 Mio Euro Jahresumsatz oder Bilanzsumme.

3. Voraussetzung: starke Umsatzeibuße durch Corona-Krise.

 

4. Beantragung: Antragsformular mit Datenschutzerklärung, De-minimis-Erklärung, Nachweis gewerblichen/freiberuflichen Tätigkeit und Kopie Personalausweis.

 

 

Link zur Beantragung “Dresdner Sofortprogramm für Kleinstunternehmen, Selbstständige und Freiberufler.

Der jeweilige Antrag ist ausschließlich per Post oder Fax einzureichen, alternativ

kann er auch händisch in die Briefkästen der Stadtverwaltung Dresden eingeworfen werden.